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1.250 µl - Filterspitze
Verkaufsstart: 17.10.2014

  • Erhöhter Rand für ein optimales stapeln der Boxen
  • Abnehmbarer Klappdeckel
  • Klickverschluss für ein sichereres Öffnen und Verschließen mit einer Hand
  • Stabiles Rack für die Mehrkanal-Pipettierung optimiert
  • Mechanismus der ein Verschließen während des Autoklavieren verhindert
  • Farbcodierung

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma nerbe plus GmbH

§ 1 Geltung

(1)  Alle Lieferungen, Leistungen und Angebote des Verkäufers erfolgen ausschließlich aufgrund die­ser Allgemeinen Lieferbedingungen. Diese sind Bestandteil aller Verträge, die der Ver­käufer mit seinen Vertragspartnern (nachfolgend auch "Auftraggeber" genannt) über die von ihm angebotenen Lieferungen oder Leistungen schließt. Sie gelten auch für alle zukünftigen Lie­fe­run­gen, Leistungen oder Angebote an den Auftraggeber, selbst wenn sie nicht noch­mals gesondert vereinbart werden.

(2)  Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn der Verkäufer ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn der Ver­käufer auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder ei­nes Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung je­ner Geschäftsbedingungen.

§ 2 Angebot und Vertragsabschluss

(1)  Alle Angebote des Verkäufers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrück­lich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Be­stellungen oder Aufträge kann der Verkäufer innerhalb von vierzehn Tagen nach Zugang an­nehmen.

(2)  Allein maßgeblich für die Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Käufer ist der schrift­lich geschlossene Kaufvertrag, bzw. unsere schriftliche Auftragsbestätigung, jeweils ein­schließlich dieser Allgemeinen Lieferbedingungen. Dieser gibt alle Abreden zwischen den Ver­trags­par­tei­en zum Vertragsgegen­stand vollständig wieder. Mündliche Zusagen des Ver­käufers vor Abschluss dieses Vertrages sind rechtlich unverbindlich und mündliche Abreden der Vertragsparteien werden durch den schriftlichen Vertrag ersetzt, sofern sich nicht jeweils aus­drück­lich aus ihnen ergibt, dass sie verbindlich fortgelten. Ergänzungen und Abände­rungen der getroffenen Vereinbarungen einschließlich dieser Geschäftsbedingungen bedür­fen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mit Ausnahme von Geschäftsführern oder Pro­kuristen sind die Mit­arbeiter des Verkäufers nicht berechtigt, hiervon abweichende mündliche Ab­re­den zu treffen. Zur Wahrung der Schriftform genügt die Übermittlung per Telefax oder E‑Mail.

(3)  Angaben des Verkäufers zum Gegenstand der Lieferung oder Leistung (z.B. Gewichte, Ma­ße, Gebrauchswerte, Belastbarkeit, Toleranzen und technische Daten) sowie unsere Dar­stellungen derselben (z.B. Zeichnungen und Abbildungen) sind nur annähernd maß­geblich, so­weit nicht die Verwendbarkeit zum vertraglich vorgesehenen Zweck eine ge­naue Über­ein­stim­mung voraussetzt. Sie sind keine garantierten Beschaffenheitsmerk­male, son­dern Beschreibungen oder Kennzeichnungen der Lieferung oder Leistung. Han­dels­üb­li­che Abweichungen und Abweichungen, die aufgrund rechtlicher Vorschriften er­fol­gen oder technische Verbesserungen darstellen, sowie die Ersetzung von Bauteilen durch gleich­wer­ti­ge Teile sind zulässig, soweit sie die Verwendbarkeit zum vertraglich vor­ge­sehe­nen Zweck nicht beeinträchtigen.

§ 3 Preise und Zahlung

(1)  Die Preise gelten für den in den Auftragsbestätigungen aufgeführten Leistungs- und Lie­ferungsumfang. Mehr- oder Sonderleistungen werden gesondert berechnet. Die Preise ver­ste­hen sich zuzüglich ggf. fälliger gesetzlicher Umsatzsteuer und gelten ab Werk.

(2)  Soweit nichts anderes schriftlich vereinbart ist, gelten unsere im Zeitpunkt der Bestellung gül­ti­gen Listenpreise.

Soweit den vereinbarten Preisen die Listenpreise des Verkäufers zugrunde liegen und die Lieferung erst mehr als vier Monate nach Vertragsschluss erfolgen soll, gelten die bei Lie­fe­rung gültigen Listenpreise des Verkäufers.

(3)  Rechnungsbeträge sind innerhalb von 14 Tagen ohne jeden Abzug zu bezahlen, so­fern nicht etwas anderes schriftlich vereinbart ist. Maßgebend für das Datum der Zah­lung ist der Eingang beim Verkäufer. Schecks gelten erst nach Einlösung als Zahlung. Leis­tet der Auftraggeber bei Fälligkeit nicht, so sind die ausstehenden Beträge ab dem Tag der Fäl­lig­keit mit 5 % p. a. zu verzinsen; die Geltendmachung höherer Zinsen und wei­te­rer Schä­den im Falle des Verzugs bleibt unberührt.

(4)  Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen des Auftraggebers oder die Zurückbehaltung von Zahlungen wegen solcher Ansprüche ist nur zulässig, soweit die Gegenansprüche un­be­strit­ten oder rechtskräftig festgestellt sind.

(5)  Der Verkäufer ist berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen nur gegen Vo­raus­zah­lung oder Sicherheitsleistung auszuführen oder zu erbringen, wenn ihm nach Ab­schluss des Vertrages Umstände bekannt werden, welche die Kreditwürdigkeit des Auf­trag­ge­bers wesentlich zu mindern geeignet sind und durch welche die Bezahlung der of­fe­nen Forderungen des Verkäufers durch den Auftraggeber aus dem jeweiligen Ver­tragsverhältnis (einschließlich aus anderen Einzelaufträgen, für die derselbe Rahmenver­trag gilt) gefährdet wird.

(6)  Bei vereinbarter Rücksendung mangelfreier Ware wird dem Kunden ein Prüf‑ und Ab­wick­lungs­auf­wand in Höhe von 25 % des Rechnungsbetrages (mindestens 20,00 €) be­rech­net. Außerdem hatte der Kunde die angefallenen Kosten der Lieferung an den Kunden und etwaige Rückfrachtkosten zu erstatten.

§ 4 Lieferung und Lieferzeit

(1)  Lieferungen erfolgen ab Werk.

(2)  Vom Verkäufer in Aussicht gestellte Fristen und Termine für Lieferungen und Leistungen gel­ten stets nur annähernd, es sei denn, dass ausdrücklich eine feste Frist oder ein fes­ter Termin zugesagt oder vereinbart ist. Sofern Versendung vereinbart wurde, be­ziehen sich Lieferfristen und Liefertermine auf den Zeitpunkt der Übergabe an den Spe­diteur, Fracht­füh­rer oder sonst mit dem Transport beauftragten Dritten.

(3)  Der Verkäufer kann ‑ unbeschadet seiner Rechte aus Verzug des Auftraggebers ‑ vom Auf­trag­ge­ber eine Verlängerung von Liefer- und Leistungsfristen oder eine Verschiebung von Liefer- und Leistungsterminen um den Zeitraum verlangen, in dem der Auftraggeber sei­nen vertraglichen Verpflichtungen dem Verkäufer gegenüber nicht nachkommt.

(4)  Der Verkäufer haftet nicht für Unmöglichkeit der Lieferung oder für Lieferverzögerungen, so­weit diese durch höhere Gewalt oder sonstige, zum Zeitpunkt des Vertragsab­schlusses nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Betriebsstörungen aller Art, Schwierigkei­ten in der Material- oder Energiebeschaffung, Transportverzögerungen, Streiks, recht­mäßige Aus­sper­run­gen, Mangel an Arbeitskräften, Energie oder Rohstoffen, Schwierig­keiten bei der Beschaffung von notwendigen behördlichen Genehmigungen, behördliche Maß­nah­men oder die ausbleibende, nicht richtige oder nicht rechtzeitige Belieferung durch Lie­fe­ran­ten) verursacht worden sind, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat. So­fern sol­che Ereignisse dem Verkäufer die Lieferung oder Leistung wesentlich er­schweren oder un­mög­lich machen und die Behinderung nicht nur von vorübergehender Dau­er ist, ist der Ver­käu­fer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Bei Hindernissen vo­rüber­ge­hen­der Dauer verlängern sich die Liefer- oder Leistungsfristen oder verschie­ben sich die Liefer‑ oder Leis­tungs­ter­mi­ne um den Zeitraum der Behinderung zuzüglich einer an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist. Soweit dem Auftraggeber infolge der Verzögerung die Ab­nah­me der Lieferung oder Leistung nicht zuzumuten ist, kann er durch unverzügliche schrift­li­che Erklärung ge­gen­über dem Verkäufer vom Vertrag zurücktreten.

(5)  Gerät der Verkäufer mit einer Lieferung oder Leistung in Verzug oder wird ihm eine Lie­ferung oder Leistung, gleich aus welchem Grunde, unmöglich, so ist die Haftung des Ver­käu­fers auf Schadensersatz nach Maßgabe des § 7 dieser Allgemeinen Lieferbe­dingungen beschränkt.

§ 5 Erfüllungsort, Versand, Verpackung, Gefahrübergang, Abnahme

(1)  Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist Winsen/Luhe, soweit nichts anderes bestimmt ist.

(2)  Die Versandart und die Verpackung unterstehen dem pflichtgemäßen Ermessen des Ver­käu­fers

(3)  Die Gefahr geht spätestens mit der Übergabe des Liefergegenstandes (wobei der Be­ginn des Verladevorgangs maßgeblich ist) an den Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Aus­füh­rung der Versendung bestimmten Dritten auf den Auftraggeber über. Dies gilt auch dann, wenn Teillieferungen erfolgen oder der Verkäufer noch andere Leistungen (z.B. Versand) übernommen hat. Verzögert sich der Versand oder die Übergabe infolge ei­nes Umstandes, dessen Ursache beim Auftraggeber liegt, geht die Gefahr von dem Tag an auf den Auftraggeber über, an dem der Verkäufer versandbereit ist und dies dem Auf­trag­ge­ber angezeigt hat.

(4)  Lagerkosten nach Gefahrübergang trägt der Auftraggeber. Bei Lagerung durch den Ver­käufer betragen die Lagerkosten 0,25 % des Rechnungsbetrages der zu lagernden Lie­fergegenstände pro abgelaufene Woche. Die Geltendmachung und der Nachweis weite­rer oder geringerer Lagerkosten bleiben vorbehalten.

(5)  Die Sendung wird vom Verkäufer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers und auf seine Kosten gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden oder sons­ti­ge versicherbare Risiken versichert.

§ 6 Gewährleistung

(1)  Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Lieferung oder, soweit eine Abnahme erfor­derlich ist, ab der Abnahme.

(2)  Die gelieferten Gegenstände sind unverzüglich nach Ablieferung an den Auftraggeber oder an den von ihm bestimmten Dritten sorgfältig zu untersuchen. Sie gelten als geneh­migt, wenn dem Verkäufer nicht eine schriftliche Mängelrüge hinsichtlich offensichtlicher Män­gel oder anderer Mängel, die bei einer unverzüglichen, sorgfältigen Untersuchung er­kenn­bar wa­ren, binnen sieben Werktagen nach Ablieferung des Liefergegenstandes, oder an­sonsten binnen sieben Werktagen nach der Entdeckung des Mangels oder je­dem früheren Zeit­punkt, in dem der Mangel für den Auftraggeber bei normaler Ver­wen­dung des Lieferge­genstandes ohne nähere Untersuchung erkennbar war, schriftlich zu­ge­gan­gen ist. § 2 Abs. 2 Satz 6 gilt insoweit entsprechend. Auf Verlangen des Ver­käu­fers ist der beanstan­dete Lieferge­genstand frachtfrei an den Verkäufer zurückzusenden. Bei berechtigter Mängelrüge ver­gütet der Verkäufer die Kosten des günstigsten Ver­sand­we­ges; dies gilt nicht, soweit die Kos­ten sich erhöhen, weil der Liefergegenstand sich an einem anderen Ort als dem Ort des be­stim­mungs­ge­mä­ßen Gebrauchs befindet.

(3)  Der Auftraggeber hat angelieferte Ware unmittelbar bei Erhalt auf äußere Beschädigungen (beschädigte Verpackung etc.) zu untersuchen und hat etwaige Beschädigungen vom jeweiligen Frachtführer/Spediteur quittieren zu lassen.

(4)  Bei Sachmängeln der gelieferten Gegenstände ist der Verkäufer nach seiner innerhalb an­ge­mes­se­ner Frist zu tref­fenden Wahl zunächst zur Nachbesserung oder Ersatzliefe­rung verpflichtet und berechtigt. Im Falle des Fehlschlagens, d. h. der Unmöglichkeit, Un­zu­mut­bar­keit, Verweigerung oder unangemessenen Verzögerung der Nachbesserung oder Ersatzlieferung, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder den Kauf­preis angemessen mindern.

(5)  Beruht ein Mangel auf dem Verschulden des Verkäufers, kann der Auftraggeber unten den in § 7 bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz verlangen.

§ 7 Haftung auf Schadensersatz wegen Verschuldens

(1)  Die Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrunde, ins­besondere aus Unmöglichkeit, Verzug, mangelhafter oder falscher Lieferung, Vertrags­verletzung, Verletzung von Pflichten bei Vertragsverhandlungen und unerlaubter Hand­lung ist, soweit es dabei jeweils auf ein Verschulden ankommt, nach Maßgabe dieses § 7 eingeschränkt.

(2)  Der Verkäufer haftet nicht im Falle einfacher Fahrlässigkeit seiner Organe, gesetzlichen Ver­tre­ter, Angestellten       oder sonstigen Erfüllungsgehilfen, soweit es sich nicht um eine Ver­let­zung vertragswesentlicher Pflichten handelt. Vertrags­wesentlich sind die Ver­pflich­tung zur rechtzeitigen, mängelfreien Lieferung und Installa­tion so­wie Beratungs-, Schutz- und Obhutspflichten, die dem Auftraggeber die vertrags­gemäße Ver­wen­dung des Lie­fer­ge­gens­tands ermöglichen sollen oder den Schutz von Leib oder Le­ben von Personal des Auf­trag­ge­bers oder Dritten oder des Eigentums des Auftraggebers vor erheblichen Schä­den bezwecken.

(3)  Soweit der Verkäufer gemäß § 7 (2) dem Grunde nach auf Schadensersatz haftet, ist die­se Haftung auf Schäden begrenzt, die der Verkäufer bei Vertragsschluss als mögliche Fol­ge einer Vertragsverletzung vorausgesehen hat oder unter Berücksichtigung der Um­stände, die ihm bekannt waren oder die er hätte kennen müssen, bei Anwendung ver­kehrsüblicher Sorgfalt hätte voraussehen müssen. Mittelbare Schäden und Folgeschä­den, die Folge von Mängeln des Liefergegenstands sind, sind außerdem nur ersatzfähig, so­weit solche Schäden bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Liefergegenstands ty­pi­scher­wei­se zu erwarten sind.

(4)  Im Falle einer Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist die Ersatzpflicht des Verkäufers für Sach‑ und Personenschäden auf einen Betrag von EUR 1 Million Euro je Scha­dens­fall beschränkt, auch wenn es sich um eine Ver­let­zung vertrags­wesentlicher Pflichten handelt.

(5)  Die Haftungsbeschränkung gemäß Absatz 4 gilt in entsprechender Weise auch für Vermögensschäden.

(6)  Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten in gleichem Um­fang zugunsten der Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten und sonstigen Er­füllungsgehilfen des Verkäufers.

(7)  Soweit der Verkäufer technische Auskünfte gibt oder beratend tätig wird und diese Aus­künfte oder Beratung nicht zu dem von ihm geschuldeten, vertraglich vereinbarten Leis­tungs­um­fang gehören, geschieht dies unentgeltlich und unter Ausschluss jeglicher Haf­tung.

(8)  Die Einschränkungen dieses § 7 gelten nicht für die Haftung des Verkäufers wegen vor­sätzlichen Verhaltens, für garantierte Beschaffenheitsmerkmale, wegen Verletzung des Le­bens, des Körpers oder der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1)  Der nachfolgend vereinbarte Eigentumsvorbehalt dient der Sicherung aller jeweils be­stehenden derzeitigen und künftigen Forderungen des Verkäufers gegen den Käufer aus der zwischen den Vertragspartnern bestehenden Lieferbeziehung über ein­schließlich Sal­do­for­de­run­gen aus einem auf diese Lieferbeziehung beschränkten Kontokorrentver­hältnis.

(2)  Die vom Verkäufer an den Käufer gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung al­ler gesicherten Forderungen Eigentum des Verkäufers. Die Ware sowie die nach die­ser Klausel an ihre Stelle tretende, vom Eigentumsvorbehalt erfasste Ware wird nachfol­gend Vorbehaltsware genannt.

(3)  Der Käufer verwahrt die Vorbehaltsware unentgeltlich für den Verkäufer.

(4)  Der Käufer ist berechtigt, die Vorbehaltsware bis zum Eintritt des Verwertungsfalls (Ab­satz 9) im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zu verarbeiten und zu veräußern. Ver­pfändungen und Sicherungsübereignungen sind unzulässig.

(5)  Wird die Vorbehaltsware vom Käufer verarbeitet, so wird vereinbart, dass die Verarbei­tung im Namen und für Rechnung des Verkäufers als Hersteller erfolgt und der Verkäu­fer unmittelbar das Eigentum oder ‑ wenn die Verarbeitung aus Stoffen mehrerer Eigen­tümer erfolgt oder der Wert der verarbeiteten Sache höher ist als der Wert der Vorbe­haltsware ‑ das Miteigentum (Bruchteilseigentum) an der neu geschaffenen Sache im Ver­hält­nis des Werts der Vorbehaltsware zum Wert der neu geschaffenen Sache er­wirbt. Für den Fall, dass kein solcher Eigentumserwerb beim Verkäufer eintreten sollte, über­trägt der Käufer bereits jetzt sein künftiges Eigentum oder ‑ im og. Verhältnis ‑ Mitei­gentum an der neu geschaffenen Sache zur Sicherheit an den Verkäufer. Wird die Vor­behaltsware mit anderen Sachen zu einer einheitlichen Sache verbunden oder untrenn­bar vermischt und ist eine der anderen Sachen als Hauptsache anzusehen, so überträgt der Verkäufer, soweit die Hauptsache ihm gehört, dem Käufer anteilig das Miteigentum an der einheitlichen Sache in dem in Satz 1 genannten Verhältnis.

(6)  Im Fall der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware tritt der Käufer bereits jetzt siche­rungshalber die hieraus entstehende Forderung gegen den Erwerber ‑ bei Miteigentum des Verkäufers an der Vorbehaltsware anteilig entsprechend dem Miteigentumsanteil ‑ an den Verkäufer ab. Gleiches gilt für sonstige Forderungen, die an die Stelle der Vorbe­haltsware treten oder sonst hinsichtlich der Vorbehaltsware entstehen, wie z.B. Versiche­rungsansprüche oder Ansprüche aus unerlaubter Handlung bei Verlust oder Zerstörung. Der Verkäufer ermächtigt den Käufer widerruflich, die an den Verkäufer abgetretenen For­de­run­gen in eigenem Namen für Rechnung des Verkäufers einzuziehen. Der Verkäu­fer darf diese Einzugsermächtigung nur im Verwertungsfall widerrufen.

(7)  Greifen Dritte auf die Vorbehaltsware zu, insbesondere durch Pfändung, wird der Käufer sie unverzüglich auf das Eigentum des Verkäufers hinweisen und den Verkäufer hie­rüber informieren, um ihm die Durchsetzung seiner Eigentumsrechte zu ermöglichen. So­fern der Dritte nicht in der Lage ist, dem Verkäufer die in diesem Zusammenhang ent­stehenden gerichtlichen oder außergerichtlichen Kosten zu erstatten, haftet hierfür der Käu­fer dem Verkäufer.

(8)  Der Verkäufer wird die Vorbehaltsware sowie die an ihre Stelle tretenden Sachen oder For­de­run­gen auf Verlangen nach seiner Wahl freigeben, soweit ihr Wert die Höhe der ge­si­cher­ten Forderungen um mehr als 50 % übersteigt.

(9)  Tritt der Verkäufer bei vertragswidrigem Verhalten des Käufers ‑ insbesondere Zahlungs­verzug ‑ vom Vertrag zurück (Verwertungsfall), ist er berechtigt, die Vorbehaltsware he­raus­zu­ver­lan­gen.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1)  Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen dem Ver­käu­fer und dem Auftraggeber ist nach unserer Wahl Winsen/Luhe oder der Sitz des Auf­traggebers. Für Klagen gegen den Verkäufer ist Winsen/Luhe ausschließlicher Ge­richtsstand. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände blei­ben von dieser Regelung unberührt.

(2)  Die Beziehungen zwischen dem Verkäufer und dem Auftraggeber unterliegen aus­schließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Ver­einten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CISG) gilt nicht.

(3)  Soweit der Vertrag oder dieser Allgemeinen Lieferbedingungen Regelungslücken enthal­ten, gelten zur Ausfüllung dieser Lücken diejenigen rechtlich wirksamen Regelungen als ver­ein­bart, welche die Vertragspartner nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen des Ver­trages und dem Zweck dieser Allgemeinen Lieferbedingungen vereinbart hätten, wenn sie die Regelungslücke gekannt hätten.

Hinweis:

Der Auftraggeber nimmt davon Kenntnis, dass der Verkäufer Daten aus dem Vertragsver­hältnis nach § 28 Bundesdatenschutzgesetz zum Zwecke der Datenverarbei­tung speichert und sich das Recht vorbehält, die Daten, soweit für die Vertragserfüllung erforderlich, Dritten (z.B. Versicherungen) zu übermitteln.